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Die Macht der Musik

Ich hüpfe und bin beschwingt.Ich höre Musik,etwas Jazz und laufe im Rhythmus der Musik.Ich lausche und genieße diese positive Entspannung ohne Müdigkeit.Ich genieße einfach.Freiheit und Kleinigkeiten,des Alltags.Wunden,die sich zu schließen scheinen.Einfach und klein ist alles.Ich höre auf jeden Ton der Musik und versuche jede Sekunde bei vollem Bewusstsein zu sein.Ich will nichts verpassen,hab aber auch keine Angst davor.Ich lebe im Hier und Jetzt.Jede Sekunde des Liedes sauge ich in mir auf und transformiere sie zu meinem Tagessoundtrack.Momentaufnahme,wie ein Foto,das erst am anderen Ende des Tages nach Veränderung ruft und so sehe ich mich selbst höher fliegen,nein,schweben.Ich hebe vom Boden ab und kleite,wie ein Magnetband über den Boden.Ich gehe auf in Genuss und vergesse meine Sorgen.Ich bin hier und ich bin jetzt.Für immer jetzt.So wie ich mir das Leben nach dem Tod vorstelle.Ich bin ewig und es ist egal,was später ist oder welche Aufgabe auf mich wartet,ich bin hier und jetz…
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Zwangsurlaub

Umso länger der Tag wurde,desto weniger Bock hatte ich ins Bett zu gehen.Ich spielte ein Browsergame und aß spät zu Abend.Es war 0 Uhr und ich war immer noch nicht fertig.Ich setzte mich in die Küche zum Zigaretten stopfen und wurde einfach nicht fertig.Zwischendurch ging ich,immer mal wieder eine rauchen und dachte lange nach „Soll ich wirklich noch ins Bett?Soll ich´s wirklich riskieren?,wenn ich jetzt ins Bett geh,verschlaf ich garantiert.“So wurde es spät und das Zigaretten stopfen gab ich inzwischen ganz auf und konzentrierte mich darauf,was ich mit einer vollen Nacht anstellen konnte.Da mir das Zigaretten stopfen zu lange dauerte und ich mich darauf ohnehin nicht konzentrieren konnte,räumte ich mein Zimmer auf und hörte Musik über Kopfhörer.Danach machte ich ein paar Dinge am PC und versuchte Dinge rauszufinden,die mich schon lange beschäftigten.Das meiste gelang mir und dann ging ich wieder,ein-zwei Zigaretten rauchen.Dann setzte ich mich,immer mal wieder,hin und stopfte.Stopfe…

Friedhof Blues

Ich machte einen Spaziergang Auf den Friedhof,schaute mir die Gräber,die Gedenksteine und deren Informationen,an.Ich kam ins Grübeln:"Wie alt wurden die Verstorbenen?Wann haben Sie gelebt?Was haben Sie erlebt?Was haben die Angehörenen,durch den Tod der Verstorbenen, erlebt?Woran sind die Verstorbenen gestorben?Was würde ich tun, wenn ich jetzt nurnoch 1 Jahr zu leben hätte?Gibt es etwas,was ich noch machen,noch erleben wollte?Warum ist das Leben so kurz?Hat das Leben einen Sinn?,wenn ja,welchen?Hat der Tod einen Sinn?Warum verschwendet man Zeit mit dem Alltag, wenn man sinnvolleres machen könnte?Ich bin nur ein Staubkorn in einer planetarischen Sanduhr,der Zeit.Nur ein Moment in der Geschichte der Welt,der Galaxie, des Universums, zu klein um es greifen zu können.Oh wie klein ich bin.Oh wie kurz doch das Leben ist.Oh wie soll das Leben greifbar werden? Oh wie klein...

Hof,Läden und eine sanfte Angst

Der Wein schmeckt scheußlich,die Zigaretten sind auch zu viel.Ich rauche,weil mir langweilig ist und trinke,weil ich in den Genuss des Geschmacks und des Alkoholisiert Seins kommen will.Es sollte also eine lebensbejahende Wirkung haben.Das klappt nur nicht immer.Ich gehe immer raus zum Rauchen,weil drin sonst die ganze Bude stinkt und vergilbt.Ich gehe also raus,rauche eine...rauche zwei...oder drei und höre Musik,lasse meine Gedanken,mit mir,spielen und einfach kommen.Sie sollen mich lebendig machen,mich in Schwung bringen,doch das klappt auch nicht immer.Ich trinke also noch mal Wein und lasse die Wirkung kommen.Die Hoffnung stirbt mit mir,also erst,wenn ich sterbe und so hoffe ich weiter,dass etwas in meinen Gedanken passiert,was mich voran bringt.Ich laufe auf und ab,immer wieder.Ich laufe und halte so meine geistige Unruhe im Zaun,entschleunige die Gedanken und mache sie dadurch sichtbar.Wenn ich einen guten Gedanken habe,versuche ich ihn fest zu halten.Versuche ihn weiter zu ent…

Land,Leute und das große Ganze

Eine alte Motörhead-Platte läuft und ich bin im Heimaturlaub für ein paar Stunden.Die Nachbarn schreien sich an und der Teufel hat in den Bahnhof geschissen.Der Kaffee schmeckt und die Zigarette ist ein Genuss.Die Mikrowelle steht,noch verpackt,neben mir,so auch der Zimmerbrunnen.Ich schreibe spontan einfach drauf los und beobachte wo die Geschichte mich hinträgt.Ich malte im Atelier und es sieht ganz gut aus,was dabei entstanden ist.Vermutlich wird die Farbe,im trockenen Zustand,wieder dunkler werden,das heißt,ich muss pastellfarben nutzen oder mit Komplimentärfarben oder einfach mit Weiss mischen,damit was gutes bei rumkommt.Das Wetter ist ein Scheißthema,drum fang ich garnicht erst an,ein weiterer Tag in der Realität,wie sie sich mir darstellt aber was ist schon real und auch sonst ist,eigentlich alles egal,weil das Große Ganze nicht berührt wird.Das Große Ganze ist unantastbar geworden,nichts stört noch,alles nimmt seinen natürlichen Lauf,ob es mir passt interessiert nicht.Ob ich …

Eine kleine Nachtgeschichte

Ich ging am Abend zu Bett und drehte mich hin,drehte mich zurück,dann wieder.Ich konnte nicht schlafen,was ich auch versuchte.Also stand ich wieder auf,zog Schuhe und Jacke an,öffnete die Wohnungstür und ging den Flur in Richtung Treppenhaus,dann die Treppe runter,schlug sanft auf den Türöffner ging durch die Tür am unteren Ende der Treppe,drehte mich halb nach rechts,drückte sanft auf den Türöffner,ging durch die Tür,prüfte nochmal ob ich auch den Schlüssel noch in der Hosentasche hatte und griff nach der Zigarettenbox,zog eine Zigarette raus,holte das Feuerzeug aus der,inzwischen abgenutzten Schachtel und zündete die Zgarette in meinem Munde an.Dann steckte ich alles wieder in die Jackentasche und ging vor dem Gebäude auf und nieder,diesmal vergaß ich Musik anzumachen und griff in die Innentasche der Jacke,holte die klobigen Kopfhörer hervor und nahm den MP3-Player in die Hand,der an dem Kabel der Kopfhörer hing und schaltete ihn ein,nach ein paar Drücken auf den Knöpfen hatte ich g…

Corona-Isolation und Lagerkoller

Es ist Corona-Zeit.Karantäne.Isolation.Depression des Sozialen- und Alltags-Lebens.Ich sitz in der Falle.Ich sitze im Loch.Es ist tief und dunkel.Traurig,deprimierend.Es geht mir auf den Sack.Es nervt und quält.Es saugt mir die Lebenskräfte aus der Seele.Ich bin im Arsch.Ich weiß nicht,wie ich noch leben soll,wenn ich immer wieder isoliert bin.Kein Leben,keine Erfahrung,kein Erlebnis,keine Inspiration,keine Neuigkeiten.Zappen im Fernseher...bringt nichts,es läuft nur Schrott.Das TV-Programm ist schon seit Jahren ein Armutszeugnis der Gesellschaft.Armuts-TV,Filter-TV,Wiederholungs-TV.Ich langweile mich,gehe immer wieder Rauchen,frage mich,wie ich meine verschwendete Zeit,sinnvoll nutzen kann,mache Sport,Lese,höre Musik,schaue DVD,mache den Fernseher an...und wieder aus,mache Musik an...und aus,schlage ein Buch auf und lese,schlage es wieder zu.Mir gehen die Ideen aus,was noch zu tun möglich ist.Die Geschäfte haben geschlossen,genau wie die Bars,keine neuen Bücher,keine CD´s,DVD´s,keine…